WordPress Installieren

WordPress zu installieren ist im Grunde genommen gar nicht so schwer, wie man annehmen sollte.

Als erstes besorgt man sich einen Webspace Zugang mit eigener Domain.

Damit die Preislage allerdings auch übersichtlich bleibt, sollte man die beim Provider angebotenen Pakete vergleichen und abwägen, was man letzten Endes mit der Präsentation wirklich machen will. Wer einen Professionellen Foto-Blog erstellen will, braucht da schon mehr Performance, als ein User, welcher nur Koch-Rezepte ins Netz stellen will.

PHP Memory Limit. Das PHP Memory Limit sollte bestenfalls höher als 32M sein. Auch wenn WordPress minimum 32M vorraussetzt, hat sich allerdings herausgestellt, dass es für die Deutsche Version von WordPress nicht ausreichend ist, wenn noch zusätzlich Plugins genutzt werden müssen und Spätestens für Anti-Spam Maßnahmen werden über kurz oder lang Plugins benötigt.

Das PHP memory Limit ist ein reservierter Bereich im Arbeitsspeicher des Servers und dieser kann durch das Verwenden von Plugins unter WordPress schnell ausgelastet werden und zu Fehlermeldungen, bis hin zu Funktionsbeeinträchtigungen bei WordPress führen, wenn das PHP Memory Limit zu niedrig ist.

Hier gilt die Feststellung*;

32M – WordPress nur in Englisch und ganz wenige Plugins.

64M – WordPress in Deutsch mit wenigen Plugins.

125M – WordPress in Deutsch und Plugins.

250M und höher – Was hält uns auf?

* Diese Erfahrungswerte Basieren auf Inhalte bei denen Hilfe Suchende im Deutschen WordPress Forum angefragt hatten.
 

Was sind die Grundvorraussetzungen für WordPress?

Sie benötigen PHP5, MySQL5, oder höhere Versionen und natürlich eine Domain.

1. Schritt

Laden Sie WordPress herunter und entpacken Sie den .zip Ordner auf Ihrer Festplatte.

2. Schritt

Stellen Sie mit einem FTP Programm eine Verbindung zu ihrem Webspace her.

Die Zugangsdaten erhalten Sie von Ihrem Provider.

Übertragen Sie dann alle Dateien im entpackten WordPress Ordner auf ihren Webspace.

Ich habe mal anhand des kostenlosen FTP Programms FileZilla veranschaulicht, wie das ganze aussehen könnte.

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Linke Spalte, der Inhalt des WordPress Ordner
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Rechte Spalte, nach Übertragung auf dem Webspace

3. Schritt

Loggen Sie sich in Ihren Kundenbereich beim Provider ein und legen Sie eine MySQL5 Datenbank an.

Die Zugriffsdaten notieren Sie sich bitte für die WordPress Installation.

Hinweis: Es wird ein paar Minuten Dauern, bis die MySQL Datenbank auf dem Server aktiviert und erreichbar ist.

Sie sollten auch Prüfen, ob PHP Skripte standardmäßig auf PHP5 ausgeführt werden.

Sollte dieses noch auf PHP4 eingestellt sein, können Sie das ganz bequem im Kundenbereich (Webspace/Globale PHP Version) ändern.

Möchten Sie die Globale PHP Version nicht ändern, dann können Sie Alternativ auch eine .htaccess Datei erstellen und so die PHP5 Version ansteuern.

Da Sie eine .htaccess Datei auch für Permalinks benötigen müssten Sie sowieso eine erstellen. Mittlerweile versucht WordPress die benötigte .htaccess Datei selber zu erstellen, wenn man die Option Permalinks im Adminbereich aktiviert. Allerdings ist dies auch von den Einstellungen der Ordnerzugriffsrechte, bzw. vom Serverseitig eingestellten Zugriffsrechten abhängig.

Mehr können Sie auf der Codex Seite bei wordpress.org nachlesen.

Für die Bearbeitung/Erstellung der Datei öffnen Sie einen Normalen Editor (Kein Textverarbeitungsprogramm, wie Word, Libre oder ähnliches).

Empfehlenswerter Weise wäre hier das Freeware Programm Notepad ++.

Die .htaccess Datei sollte folgenden Inhalt besitzen;

    # PHP5 Aktivieren
    AddType x-mapp-php5 .php
    AddHandler x-mapp-php5 .php

Der obere Abschnitt aktiviert die Nutzung von PHP5 auf manuellem Weg, wenn sie die Globale PHP Version im Kundenbereich Ihres Webspace Anbieters nicht umstellen können, oder möchten. Grundvoraussetzung für diesen Schritt ist allerdings, dass PHP5 auch zur Verfügung steht. Im Zweifelsfall fragen Sie besser bei Ihrem Anbieter nach.

Dieser Abschnitt ist wichtig, damit Sie die in WordPress vorhandene Funktion Permalinks verwenden können.

    # BEGIN WordPress

    RewriteEngine On
    RewriteBase /
    RewriteRule ^index\.php$ - [L]
    RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} !-f
    RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} !-d
    RewriteRule . /index.php [L]

    # END WordPress

Die Datei .htaccess übertragen Sie dann bitte auch mittels FTP Programm in den WordPress Ordner auf Ihrem Webspace.

Hinweis: Bei FileZilla werden solche Dateien auf dem Webspace standardmäßig nicht angezeigt, doch unter dem Menüpunkt Server können Sie die Option „Versteckte Dateien anzeigen erzwingen“ aktivieren und bekommen dann „alle“ Dateien und Ordner auf dem Webspace angezeigt.

4. Schritt

Nachdem die Daten alle auf dem Webspace übertragen sind und die Datenbank im Kundenbereich als fertig eingerichtet angegeben wird, können Sie nun im Browser Ihre Domain aufrufen.

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Keine Panik bei dieser Meldung. WordPress kann diese Datei selber erstellen.
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Nun können wir den Kontakt zur Datenbank herstellen.
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Nun benötigen wir die Zugriffsdaten für die MySQL Datenbank. Hier ein Beispiel für Nutzer bei 1&1.
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Nun können wir die Installation weiterführen
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Nur noch die wichtigsten Informationen eingeben

Wenn Sie die bebilderten Schritte alle ausgeführt haben und auf den WordPRess Installieren Button klicken sollte eine Meldung bestätigen, dass die Installation nun erfolgt ist und der WordPress Blog nun unter Ihrer Domain erreichbar ist und Sie sich nun einloggen können.

Viel Spaß mit ihrem neuen Blog.

Sollten Sie weitergehende Hilfe benötigen stehen viele andere Hilfsbereite Nutzer und meine wenigkeit gerne kostenlos im Deutschen WordPress Forum zur Verfügung.

Weitere Tipps im Umgang mit WordPress siehe auch;

Child Themes erstellen

Sicherheit in WordPress